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Catalina Fernández im Forbes-Interview: Wissenschaft, ihre Mission und eine neue Gesundheitsvision aus Spanien

Entrevista a Catalina Fernández en Forbes: ciencia, propósito y una nueva visión de la salud desde Galicia

Marta Hifas da Terra |

Catalina Fernández de Ana Portela, Gründerin und CEO von Hifas da Terra, setzt sich seit mehr als 25 Jahren für eine Form der Biotechnologie ein, die auf wissenschaftlicher Sorgfalt, langfristigem Denken und dem Engagement für die Menschen beruht. In einem Interview mit Forbes Spanien erläutert die Biologin, Mykologin und mit cum laude promovierte Wissenschaftlerin im Bereich der klinischen Onkologieforschung die Grundsätze, die das Wachstum von Hifas da Terra geprägt haben. Heute zählt das Unternehmen zu den europäischen Referenzunternehmen bei der Erforschung von Pilzen, die in der Traditionellen Medizin eingesetzt werden. Im Folgenden fassen wir das Gespräch mit Forbes zusammen.

Ein Unternehmen, das aus einer persönlichen Erfahrung entstand

Die Entstehungsgeschichte von Hifas da Terra ist eng mit einer persönlichen Erfahrung verbunden, die Catalina Fernández’ Verständnis von Gesundheit grundlegend veränderte. Diese Erfahrung führte dazu, dass sie das Unternehmen nicht nur als Organisation zur Entwicklung von Produkten verstand, sondern als Forschungsprojekt mit einem klaren Ziel: das Leben der Menschen spürbar zu verbessern.

Seit der Gründung im Jahr 1998 baut das Unternehmen die Arbeit auf Zuhören, Empathie und Wissen auf. Zu dieser Philosophie gehört auch, den natürlichen Zeitrahmen wissenschaftlicher Forschung zu respektieren und langfristig zu denken – selbst dann, wenn ein vorsichtigeres Vorgehen zunächst weniger rentabel erscheinen konnte.

Pilze als Brücke zwischen Tradition und Wissenschaft

Als Hifas da Terra startete, waren Begriffe wie Biotechnologie, Nutrazeutik oder Präventivmedizin noch wenig verbreitet. Das medizinische Potenzial von Pilzen blickte jedoch bereits auf eine lange Tradition zurück und wurde durch Erkenntnisse aus unterschiedlichen Teilen der Welt gestützt.

Der Beitrag des Unternehmens besteht darin, dieses Wissen mithilfe moderner wissenschaftlicher Methoden zu untersuchen. Auf diese Weise möchte Hifas da Terra eine Brücke zwischen der traditionellen Verwendung von Pilzen und der heutigen Forschung schlagen und wissenschaftlich fundierte Lösungen entwickeln, die einen echten Beitrag zur Gesundheit leisten können.

Forschung vor kurzfristigem Gewinn

Eines der prägendsten Merkmale des Unternehmens ist das klare Bekenntnis zur Forschung. Hifas da Terra reinvestiert mehr als 60 % seiner Gewinne in Forschung und Entwicklung und validiert die Entwicklungen durch randomisierte, doppelblinde klinische Studien.

Für Catalina Fernández ist diese Investition keine Strategie zur Abgrenzung vom Wettbewerb. Sie versteht sie vielmehr als Verantwortung gegenüber der Wissenschaft und gegenüber den Menschen, die den Produkten des Unternehmens vertrauen. Dieser hohe Anspruch ermöglicht es zugleich, die wissenschaftliche Validierung von Vitalpilzen mit belastbaren Daten, Transparenz und Methoden voranzutreiben, die mit denen anderer Bereiche der klinischen Forschung vergleichbar sind.

Sie räumt ein, dass die größten Widerstände zunächst aus der Geschäftswelt kamen. Dort fiel es vielen schwer, ein Modell nachzuvollziehen, das nicht die kurzfristige Rentabilität in den Mittelpunkt stellte. Mit der Zeit wurde diese Beharrlichkeit zu einer der größten Stärken von Hifas da Terra.

Auf dem Weg zu einer stärker präventiven und integrativen Medizin

Catalina Fernández ist überzeugt, dass die Zukunft der Gesundheit zunehmend von Prävention geprägt sein wird. Dies gilt insbesondere angesichts der steigenden Lebenserwartung und des wachsenden Drucks, den diese Entwicklung auf die Gesundheitssysteme ausübt.

Innerhalb dieses neuen Paradigmas können Vitalpilze dazu beitragen, wesentliche Funktionen des Organismus zu modulieren, insbesondere solche, die mit dem Immunsystem zusammenhängen. Dabei geht es nicht darum, die konventionelle Medizin zu ersetzen, sondern sie zu ergänzen und das Spektrum der verfügbaren Möglichkeiten zur Unterstützung der Gesundheit und zur Verbesserung der Lebensqualität zu erweitern.

Diese ganzheitliche Sichtweise prägt die Forschung von Hifas da Terra in Bereichen wie Onkologie, Immunologie, psychische Gesundheit und Frauengesundheit. Der Ansatz beruht auf dem Verständnis, dass der Organismus als vernetztes Ganzes funktioniert, in dem Entzündungsprozesse, Immunität, emotionales Gleichgewicht und Umweltfaktoren zusammenwirken.

Ein internationales Projekt mit galizischen Wurzeln

Obwohl das Unternehmen international mit Universitäten und Forschungszentren in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten zusammenarbeitet, bleibt Galizien ein wesentlicher Bestandteil seiner Identität.

Die Verbundenheit mit der Natur, der Respekt vor natürlichen Zyklen sowie Werte wie Geduld, wissenschaftliche Sorgfalt und Beharrlichkeit sind tief in der Unternehmenskultur verankert. Für Catalina Fernández bedeutet Internationalisierung nicht, diese Identität aufzugeben. Vielmehr geht es darum zu zeigen, dass eine bestimmte Art zu arbeiten überall auf der Welt von Wert sein kann.

Führen mit Konsequenz und Integrität

Als Frau an der Spitze eines wissenschaftlich ausgerichteten Biotechnologieunternehmens musste Catalina Fernández auch Glaubwürdigkeitsbarrieren in traditionell männlich geprägten Umfeldern überwinden. Sie entschied sich daher, ihr eigenes Führungsmodell zu entwickeln – auf der Grundlage von Wissen, Integrität und Beständigkeit.

Ihr Werdegang zeigt, dass sich Wissenschaft, Unternehmertum und Sinnhaftigkeit miteinander verbinden lassen, ohne wissenschaftliche Sorgfalt zugunsten kurzfristiger Ergebnisse aufzugeben. Bei Hifas da Terra spielt Forschung keine Nebenrolle: Sie bildet das Fundament eines Projekts, das Erkenntnisse über Vitalpilze in wirksame Lösungen für die Gesundheit der Zukunft überführen möchte.

Diese Vision hat dazu beigetragen, dass sie 2025 in die Liste der einflussreichsten Frauen Spaniens aufgenommen wurde:

„Als Tochter eines Galiziers und einer US-amerikanischen Wissenschaftlerin hat Catalina Pilze zu einem hochmodernen wissenschaftlichen Instrument gemacht. Von Galizien aus leitet sie ein Biotechnologieunternehmen, das mit Universitäten auf der ganzen Welt zusammenarbeitet und natürliche Produkte zur medizinischen Anwendung nach Europa und Asien exportiert – und bald auch in die USA. Ihr Ziel ist es zu zeigen, dass die Medizin der Zukunft präventiv und natürlich sein wird.“