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Detox: Alles, was Sie über Entwässerung, Reinigung und Detoxifikation des Körpers wissen sollten

Detox: lo que necesitas saber sobre el drenaje, la depuración, la detoxificación del organismo

Marta Hifas da Terra |

Detox-Diäten, Detox-Getränke, Detox-Nahrungsergänzungsmittel, Detox-Kuren und vieles mehr: Unzählige Marken und Methoden preisen die „detoxifizierende“ und „reinigende“ Wirkung bestimmter Lebensmittel an. Gleichzeitig lässt die Existenz solcher Produkte und Diäten vermuten, dass unser Körper bestimmten Giftstoffen übermäßig ausgesetzt ist – etwa durch unsere Arbeit, unsere Gewohnheiten, unsere Ernährung und andere Faktoren.

Doch was genau verstehen wir unter Detoxifikation, Reinigung oder Entwässerung des Körpers? Geht es dabei lediglich um Gewichtsverlust oder steckt mehr dahinter? Sind der Stress und die Ängste, die dadurch entstehen können, wirklich gerechtfertigt? Gibt es tatsächlich eine Möglichkeit, den Körper dabei zu unterstützen, schädliche Stoffe auszuscheiden, die er nicht benötigt?

Was verstehen wir unter einem Detox-Programm oder einer Detox-Diät?

Die Existenz der Detoxifikation setzt zwangsläufig auch die Existenz ihres Gegenspielers voraus: des Giftstoffs. Solche Giftstoffe können aus unserer Umwelt, unserem Lebensstil und sogar aus unserem eigenen Körper stammen. Der Begriff „Toxin“ wird üblicherweise als Sammelbezeichnung verwendet, obwohl sich die einzelnen Stoffe hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit und ihrer Auswirkungen auf den Organismus unterscheiden. Wenn sie sich ansammeln oder nicht rechtzeitig ausgeschieden werden, können sie unser Wohlbefinden beeinträchtigen und sich beispielsweise durch Schlaflosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Stimmungsschwankungen, Verstopfung, Müdigkeit oder Cellulite bemerkbar machen.

Dieser mikroskopisch kleine Feind gelangt täglich über das, was wir essen, trinken und einatmen, in unseren Körper. Aber auch über das, was wir berühren oder in Form von Cremes und anderen Produkten auf unseren Körper auftragen.

Obwohl uns bewusst ist, dass unsere Umwelt zunehmend belastet ist, ist uns oft nicht klar, in welchem Ausmaß wir diesen Stoffen ausgesetzt sind. Schadstoffe können in vielen verschiedenen Formen auftreten und lassen sich in zwei große Kategorien einteilen.

Wie wirken sich Toxine auf unseren Körper aus?

Ihre Auswirkungen sind ebenso vielfältig wie die chemischen Eigenschaften der beteiligten Moleküle. Einem US-amerikanischen Hochschulnetzwerk zufolge stört ein chemisches Toxin, sobald es in den Körper gelangt, den normalen Ablauf zahlreicher zentraler Funktionen. Diese Störung kann die Aktivität von Enzymen verringern, die für sämtliche Funktionen des Organismus unerlässlich sind.

Jede dieser Auswirkungen beginnt mit Veränderungen in der Biochemie unserer Zellen, die wiederum deren Funktionsweise beeinträchtigen.

Betroffene Organe Mögliche Symptome
Nase, Lunge, Rachen Reizungen, Husten, Atemnot, Engegefühl in der Brust
Magen, Darm Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
Nieren Rückenschmerzen, häufigeres oder selteneres Wasserlassen als gewöhnlich
Gehirn, Rückenmark Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, Depressionen, Koma, Krampfanfälle, Gedächtnisverlust
Blut Anämie (Müdigkeit, Schwäche), häufige Infektionen
Haut, Augen Hautausschlag, Juckreiz, Rötungen, Schwellungen
Eierstöcke, Fötus, Hoden Unfruchtbarkeit, Fehlgeburt, Veränderungen des Menstruationszyklus


Exogene Toxine

Dabei handelt es sich um toxische Stoffe, die aus der äußeren Umgebung stammen. Dr. Joseph Pizzorno, Arzt, Naturheilkundler und Autor des Buches The Detox Solution, unterteilt sie in sechs Kategorien:

  • Industrielle Toxine, wie Schwermetalle, Schadstoffe und durch industrielle Tätigkeiten freigesetzte Strahlung.
  • Landwirtschaftliche Toxine, wie Pestizide, Hormone und Herbizide.
  • Giftstoffe im häuslichen Umfeld, die unter anderem aus Baumaterialien, Teppichen, Farben und Reinigungsmitteln stammen.
  • Toxine in Kosmetika und Parfüms.
  • Lebensmitteltoxine, wie gentechnisch veränderte Organismen (GVO), Lebensmittelfarbstoffe, künstliche Aromen und künstliche Süßstoffe.
  • Tabak und Stoffe aus der Textilbehandlung.

Endogene Toxine

Unser Körper produziert auf natürliche Weise endogene Toxine. Dabei handelt es sich um Stoffwechselabfälle wie Harnstoff, der beim Abbau von Proteinen entsteht, Milchsäure, die bei körperlicher Anstrengung gebildet wird, oder Ammoniak, das bei der Ausscheidung von Stickstoff aus dem Organismus anfällt.

Darüber hinaus kann unser Körper freie Radikale bilden, die eine schädliche Wirkung haben können. Deshalb ist ein leistungsfähiges Detoxifikationssystem besonders wichtig. Doch selbst dieses kann mitunter Unterstützung benötigen.

Haut, Nieren, Lunge, Darm und Leber sind die Organe, die zur Ausscheidung von Toxinen beitragen.

Wie funktionieren Detoxifikation und Entgiftung?

Nachdem wir nun wissen, dass Toxine existieren und welche Auswirkungen sie haben können, stellt sich die Frage: Wie begrenzt der Körper ihre Präsenz? Der menschliche Organismus verfügt über eine angeborene Fähigkeit zur Detoxifikation. Diese wird durch die sogenannten Ausscheidungsorgane ermöglicht. Fünf zentrale Organe – Haut, Nieren, Lunge, Darm und Leber – helfen dem Körper dabei, Moleküle auszuscheiden, die er nicht oder nicht mehr benötigt, darunter auch Toxine.

Neben ihrer entscheidenden Rolle im Stoffwechsel bildet die Leber unsere wichtigste Schutzbarriere gegen die Wirkung von Toxinen. Mithilfe von Leberenzymen neutralisiert sie diese Stoffe und erleichtert so ihre Ausscheidung. Gleichzeitig verringert sie deren Reaktivität und schädliches Potenzial, bevor sie andere Gewebe erreichen.

Hepatozyten, also die Zellen der Leber, sind regelrechte molekulare Verarbeitungszentren. Sie arbeiten unermüdlich daran, die im Körper entstehenden Toxine in einem dreistufigen Prozess zu beseitigen:

  • Phase 1 – Funktionalisierung: In dieser Phase wird die Aktivität der Moleküle und damit ihre Toxizität verringert. Dabei kommen die bekannten Cytochrom-P450-Enzyme zum Einsatz. In diesem System wurden mehr als 100 Enzyme identifiziert, von denen jedes auf ein oder mehrere Toxine spezialisiert ist.
  • Phase 2 – Konjugation: Der Stoff wird wasserlöslicher und kann dadurch leichter aus dem Körper ausgeschieden werden.
  • Phase 3 – Renale und biliäre Ausscheidung: Der Stoff wird über die Nieren und die Galle ausgeschieden.

Wie effizient die Leber diesen Prozess ausführt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Ernährungszustand, die genetische Veranlagung und das Ausmaß der Toxinbelastung. Auch die Darmmikrobiota scheint bei den natürlichen Reinigungsprozessen des Organismus eine wichtige Rolle zu spielen.

Was können Sie tun, um Ihren Körper bei der Ausscheidung schädlicher Stoffe zu unterstützen?

Viele Menschen glauben irrtümlich, dass Toxine unvermeidbar sind und man nichts dagegen tun kann. Das stimmt jedoch nicht. Obwohl unser Detoxifikationssystem sehr effizient arbeitet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, alle beteiligten Organe – insbesondere Leber und Nieren – bei den natürlichen Entgiftungsprozessen zu unterstützen.

Verwendung natürlicher Produkte

Die Verwendung natürlicher Produkte im Rahmen eines Detox-Programms ist keineswegs neu. Bereits Theophrast (372–287 v. Chr.) wies auf das Potenzial von Mariendistel und Artischocke zur Unterstützung dieser Funktionen hin. Heute wissen wir, dass beide antioxidative Eigenschaften besitzen und die Artischocke zudem harntreibend wirkt.

Neben den anerkannten Vorteilen der Phytotherapie gibt es auch Hinweise darauf, dass Pilze aus der Traditionellen Medizin den Organismus bei Problemen mit dem Flüssigkeitsabtransport und der Ausscheidung von Toxinen unterstützen können.

Polyporus-Pilz

Pilze aus der Traditionellen Medizin werden seit jeher zur Unterstützung des Organismus eingesetzt. So wurde Polyporus umbellatus, in China als „Zhu-ling“ bekannt, bereits im Shennong Bencao Jing, dem ersten chinesischen Handbuch der Pharmakologie, als hervorragendes Diuretikum und wirksames Mittel gegen Ödeme beschrieben.

Dieser Pilz regt den Lymphfluss an und trägt dazu bei, Flüssigkeitseinlagerungen zu reduzieren und Ödeme abzubauen. Mehrere Studien haben die harntreibende Wirkung von Polyporus nachgewiesen und Ergosol als wichtigsten diuretisch wirksamen Bestandteil identifiziert (Zhao, Y.Y. et al., 2009). Der diuretische Wirkmechanismus umfasst die Regulierung der Aquaporine, insbesondere durch eine erhöhte Ausscheidung von Natrium- und Chloridionen. Darüber hinaus wurde eine antioxidative Wirkung gegen Hydroxyl- und Superoxidradikale nachgewiesen (He P.F. et al., 2016).

Maitake-Pilz

Maitake-Extrakt hat die höchste und stabilste Aufnahmefähigkeit für Schwermetallionen gezeigt (Zhang W. et al., 2018) und steigerte die Ausscheidung von Schwermetallen wie Quecksilber sowohl in vivo als auch in vitro um etwa 56 %. In vivo förderte er die Ausscheidung von Quecksilber aus Nieren und Leber sogar stärker als DMPS* – ein klinisch eingesetztes Arzneimittel zur Quecksilberausleitung – und verursachte dabei keine unerwünschten Wirkungen.

Darüber hinaus wurde nachgewiesen, dass seine antioxidative Aktivität Superoxid- und Hydroxylradikale sowie die Lipidperoxidation hemmt und dass er chelatbildende Eigenschaften gegenüber Eisen(III)-Ionen besitzt. Zudem erhöht er nachweislich die Konzentration antioxidativer Enzyme wie Glutathion (GSH), Katalase (CAT) und Superoxiddismutase (SOD) in Leber und Gehirn und verstärkt dadurch seine Fähigkeit, freie Radikale zu neutralisieren (Dai, X.W. et al., 2015; Chen, G.T. et al., 2012; Yeh, J.Y. et al., 2011; Chen, Z. et al., 2017).

Diese beiden Pilze bilden in ihrer konzentriertesten Form – als Extrakt – die Grundlage des Produkts HIFAS-DETOX. Dabei handelt es sich um eine natürliche, sichere und biozertifizierte Formel, die exklusive Pilzstämme kombiniert, die von Wissenschaftlern aufgrund ihrer aktiven Biomoleküle ausgewählt wurden. Seit mehr als 25 Jahren kultiviert Hifas da Terra Pilze mit dem Ziel, möglichst hohe Konzentrationen an aktiven Biomolekülen zu erzielen, die auf den Organismus wirken.

Neben der Herstellung und Entwicklung sicherer, hochwertiger Formeln führt Hifas da Terra eigene Studien sowie Untersuchungen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen durch, um die Qualität und die Wirkung seiner Produkte nachzuweisen. Dank dieser Formel, HIFAS-Detox, konnten wir erstmals beim Menschen die chelatbildende Fähigkeit von Vitalpilzen belegen. Die synergistische Kombination aus biologischen Maitake- (Grifolumib®) und Polyporus-Extrakten ermöglicht innerhalb von nur drei Monaten eine Senkung des Bleigehalts im Blut und des Quecksilbergehalts im Haar. Eine wirksame Lösung zur Mobilisierung von Schwermetallen, zur Unterstützung des Lymphabflusses und zur Optimierung des Lipidprofils.

Was kann man außerdem tun, um den Körper zu entlasten?

Die Ernährung verbessern

Nach Phasen des Übermaßes, die häufig mit einem übermäßigen Verzehr von gesättigten Fetten, raffiniertem Zucker oder Alkohol einhergehen, eignen sich pürierte Gemüsegerichte besonders gut, um die natürlichen Reinigungsprozesse des Körpers zu unterstützen. Diese Kombination belastet die Leber stark und kann zu Fettablagerungen in den Leberzellen führen, wodurch ihre Detoxifikationsleistung beeinträchtigt wird. Darüber hinaus empfiehlt es sich:

  • Auf eine gesunde Ernährung zu achten: Übermäßiges Essen vermeiden und stattdessen kalorienarme, leicht verdauliche Lebensmittel bevorzugen. Empfehlenswert sind ausgewogene Mahlzeiten mit saisonalem Obst und Gemüse, roh oder schonend gegart, sowie Vollkornprodukten. Gleichzeitig sollte der Verzehr von gesättigten Fetten, rotem Fleisch und hochverarbeiteten Lebensmitteln eingeschränkt werden.
  • Ausreichend Wasser zu trinken: Wasser in all seinen Formen – etwa als Kräutertee oder Suppe – unterstützt die Ausscheidung. Daher ist es wichtig, täglich genügend Flüssigkeit aufzunehmen, um eine gute Harnausscheidung zu gewährleisten.
  • Ausreichend und zu regelmäßigen Zeiten zu schlafen, ohne mit zu vollem Magen ins Bett zu gehen.
  • Den Alkoholkonsum einzuschränken.
  • Regelmäßig Sport zu treiben: Eine Studie an Mäusen deutet darauf hin, dass körperliche Aktivität die Leber vor Schädigungen schützen kann.

Fazit: Warum ist Detox wichtig?

Es Es ist wichtig, den Kontakt mit Toxinen so weit wie möglich zu reduzieren. Dies können wir erreichen, indem wir die Belastung durch Schadstoffe begrenzen, auf eine gründliche Handhygiene achten, unnötige chemische Produkte möglichst sparsam verwenden und Aktivitäten in Umgebungen mit guter Luftqualität ausüben.

Wie bereits zu Beginn dieses Artikels erwähnt, ist das Internet voller Detox-Programme, -Diäten und -Kuren, die beeindruckende Ergebnisse versprechen. Sie unterscheiden sich in ihrer Dauer, sind mehr oder weniger restriktiv und können mit oder ohne vorherige Ernährungseinschränkungen verbunden sein. Deshalb empfiehlt es sich, stets sichere Optionen zu wählen, die entsprechende Qualitätsnachweise bieten, und fachlichen Rat einzuholen, um die am besten geeigneten Möglichkeiten für die individuellen Bedürfnisse auszuwählen.

Wissenschaftliche Quellen

  • Zhao, Y.Y. et al. (2009). Diuretic capacity of Polyporus umbellatus.
  • He P.F. et al. (2016). Antioxidant activity of Polyporus umbellatus.
  • Zhang W. et al. (2018). Heavy metal absorption by Maitake extract.
  • Dai, X.W. et al. (2015). Antioxidant enzymes in liver and brain.
  • Chen, G.T. et al. (2012). GSH, CAT and SOD levels with Maitake.
  • Yeh, J.Y. et al. (2011). Radical scavenging effect of Maitake.
  • Chen, Z. et al. (2017). Maitake and antioxidant activity.
  • Pizzorno, J. "The Detox Solution". Classification of exogenous toxins.