KOSTENLOSE LIEFERUNG AB 100 €

LIVRAISON GRATUITE À PARTIR DE 100 €

AUSGEZEICHNET ★★★★★ PLUS 15.000 AVIS

Wenn Stress zum Dauerzustand wird

Cuando el estrés viene para quedarse

Marta Hifas da Terra |

Beginnen wir mit den Grundlagen: Wie lässt sich Stress definieren? Im Jahr 1936 veröffentlichte das British Journal of Medicine einen Artikel, in dem dieses neue Konzept anhand des allgemeinen Anpassungssyndroms (AAS) eingeführt wurde. Darin wurde Stress als unspezifische Reaktion des Organismus auf einen unangenehmen oder schädlichen Reiz – den sogenannten Stressor – sowie als die Anstrengung beschrieben, die erforderlich ist, um diesen zu bewältigen oder sich daran anzupassen. Ja, jeder Mensch ist einzigartig. Dennoch beschrieb der Artikel die Reaktion auf solche belastenden Reize in drei Phasen, die bei den meisten Menschen ähnlich verlaufen: Reaktion, Widerstand und Erschöpfung.

Zunächst erhält der Körper ein Alarmsignal und bereitet sich anschließend darauf vor, die belastende Situation zu bewältigen. Hält diese an und gelingt es uns nicht, sie innerhalb von ein bis drei Monaten zu überwinden, treten wir in die dritte Phase ein. In diesem Stadium ist der Organismus erschöpft und seine Ressourcen sind weitgehend aufgebraucht. Dadurch können schwerwiegende Schäden entstehen, die unsere lebenswichtigen Funktionen beeinträchtigen.

Der Autor des genannten Artikels war Hans Selye, der als Vater der Stressforschung gilt. Der österreichisch-ungarische Mediziner veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten über Stress und legte damit die Grundlagen für das heutige Verständnis dieses Konzepts im Gesundheitsbereich. Seine Erkenntnisse waren jedoch auch mit einer sprachlichen Besonderheit verbunden. Obwohl er sieben Sprachen sprach und einen großen Teil seiner beruflichen Laufbahn in den Vereinigten Staaten und Kanada verbrachte, beherrschte er die englische Sprache im Jahr 1936 noch nicht vollkommen.

Aus diesem Grund sprechen wir heute von Stress und nicht von Strain – dem englischen Begriff, der Vorstellungen wie Druck, Anspannung und Überlastung eigentlich genauer wiedergibt, wie Selye selbst einige Jahre später einräumte.

Ursprung und Ursachen: Sind Stress und psychische Belastung das Ergebnis eines Teufelskreises?

Heute versteht die Wissenschaft Stress zunehmend als einen dynamischen Prozess, der von inneren und äußeren Faktoren sowie deren Zusammenspiel beeinflusst wird: vom Menschen selbst, seinen Lebensumständen und davon, wie er diese wahrnimmt, bewertet und darauf reagiert.

Nach diesem theoretischen Modell entsteht Stress, wenn eine Situation für die betroffene Person als überfordernd empfunden wird und ihr die notwendigen Ressourcen fehlen, um sie zu bewältigen.

1. Stress beschleunigt den Alterungsprozess

Chronischer Stress fördert die Zelloxidation, kann zu einem Anstieg des Blutdrucks beitragen und Angstzustände sowie Depressionen begünstigen. Zu den besonders relevanten gesundheitlichen Folgen von Stress gehört seine Fähigkeit, die Immunantwort zu beeinträchtigen. Darauf weist eine Metaanalyse aus dem Jahr 2006 hin, die auf 300 zuvor veröffentlichten wissenschaftlichen Studien basiert.

In der traditionellen Medizin werden adaptogene Substanzen eingesetzt, um den mit Stress verbundenen biochemischen und emotionalen Auswirkungen entgegenzuwirken. Die genannte Metaanalyse sowie zahlreiche neuere Veröffentlichungen stützen den Einsatz von Adaptogenen und beschreiben ihre spezifische Wirkung auf stressbedingte Faktoren.

Zu den Pilzen, die bei der Bewältigung und Linderung von Stress unterstützende Eigenschaften aufweisen, zählen Ganoderma lucidum (Reishi), Cordyceps sinensis und Hericium erinaceus (Igelstachelbart). Insgesamt haben die in diesen Arten enthaltenen Triterpene und Polysaccharide gezeigt, dass sie:

  • die Stimmung verbessern,
  • Müdigkeit reduzieren,
  • die Häufigkeit von Erkrankungen verringern,
  • eine höhere Lebenserwartung fördern können.

Hifas da Terra ist ein Labor mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Pilzarten, die in der traditionellen Medizin verwendet werden, sowie in der Erforschung ihrer Anwendungsmöglichkeiten. Zu den herausragenden Produkten des Sortiments gehört HIFAS-Equilibrium, ein Nahrungsergänzungsmittel, das die drei zuvor genannten Pilzarten kombiniert und dessen Auswirkungen auf den Schlaf in Studien untersucht wurden.

Müdigkeit, Reizbarkeit und weitere Folgen von Stress

Aus psychologischer Sicht könnte sich Arbeitsstress beispielsweise folgendermaßen entwickeln: Wenn du bei der Arbeit unter Druck stehst, reagierst du möglicherweise darauf, indem du länger arbeitest. Dadurch fühlst du dich zunehmend erschöpft und es fällt dir schwerer, deine täglichen Verpflichtungen zu bewältigen. Diese Frustration kann dazu führen, dass du mehr Koffein, Tabak oder Alkohol konsumierst – oder auf Substanzen zurückgreifst, die dir beim Einschlafen helfen.

Dieses Beispiel verdeutlicht, welche Tragweite eine belastende Situation haben kann und wie sich Stress auf die Gesundheit auswirkt. Die Anfälligkeit für Stress und die Fähigkeit, damit umzugehen, sind jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wie wir im Folgenden sehen werden, können eine negative Reaktion auf eine schwierige Situation und die Chronifizierung der dritten von Dr. Selye beschriebenen Phase schwerwiegende Folgen für die lebenswichtigen Körperfunktionen haben.

Im nächsten Abschnitt betrachten wir die Auswirkungen von Stress auf fünf zentrale Bereiche und analysieren natürliche Substanzen, die dabei helfen können, ihnen entgegenzuwirken.

2. Hast du Kopfschmerzen? Kannst du nicht schlafen?

So überraschend es auch klingen mag: Stress ist ein häufiger Auslöser von Kopfschmerzen und Migräne. Dies zeigen die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 1997, in der dieser Zusammenhang bei 50–70 % der Teilnehmenden festgestellt wurde.

Die Triterpene aus Ganoderma lucidum wirken beruhigend auf das Nervensystem. In Studien mit Tiermodellen wurde eine sedierende Wirkung auf das zentrale Nervensystem beobachtet, die:

  • die Schlafdauer verlängert;
  • die spontane motorische Aktivität verringert.

3. Die Verbindung zwischen Gehirn und Verdauungssystem

Seit Jahren wissen wir, dass die Wechselwirkungen zwischen unserem Nerven- und Verdauungssystem weitreichender sind, als wir es uns je hätten vorstellen können. Nicht umsonst wird der Darm häufig als unser „zweites Gehirn“ bezeichnet. Heute ist bekannt, dass Stress an der Entstehung des Reizdarmsyndroms beteiligt ist, das sich durch Verstopfung und/oder Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen äußert.

Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Reishi können zur Linderung häufiger Verdauungsbeschwerden beitragen. Auch seine sedierenden Eigenschaften können dabei eine Rolle spielen. Eine Studie aus dem Jahr 1991 zeigte, dass Menschen mit Verdauungsproblemen auf Behandlungen ansprechen können, die üblicherweise bei stressbedingten Beschwerden eingesetzt werden. Darmerkrankungen gehen zudem häufig mit einer Dysregulation der Darmmikrobiota, auch Darmflora genannt, einher.

In diesem Zusammenhang wurde gezeigt, dass bestimmte im Igelstachelbart enthaltene Verbindungen dazu beitragen können, das Gleichgewicht im Darm wiederherzustellen. Zu den besonders interessanten Inhaltsstoffen dieses Pilzes zählen die Hericenone. Ihre Besonderheit besteht darin, dass sie die Bildung neuer Nervenzellen fördern können – ein als Neurogenese bezeichneter Prozess, der unmittelbar mit antidepressiven und angstlösenden Wirkungen in Verbindung steht.

Die Wirkung dieser Substanzen wurde in einer wissenschaftlichen Studie mit 30 Frauen untersucht, die im Durchschnitt etwa 41 Jahre alt waren und unter unterschiedlichen Beschwerden litten. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass Igelstachelbart zur Verringerung von Angstzuständen und Depressionen beitragen kann.

4. Hormone und Müdigkeit: enger miteinander verbunden, als du vielleicht denkst

Nach Ansicht von Fachleuten könnte Stress auch mit einer Schilddrüsenüberfunktion zusammenhängen. In Stresssituationen schüttet der Körper Glukokortikoide aus, die Ungleichgewichte in der Immunantwort begünstigen und die Interleukinwerte erhöhen können – ein häufiges Merkmal von Autoimmunerkrankungen.

In diesem Zusammenhang ist bekannt, dass die triterpenoiden Verbindungen aus Ganoderma lucidum eine starke immunmodulierende Wirkung aufweisen und die Antikörperproduktion beeinflussen können. Die Eigenschaften von Cordyceps als Regulator des Hormonsystems wurden zudem in einer Doppelblindstudie untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Pilz dazu beitragen kann, die physiologischen Auswirkungen von Stress auf die Schilddrüse und andere endokrine Drüsen zu normalisieren.

Darüber hinaus kann das in Cordyceps sinensis identifizierte Adenosin nach einer Einnahme über mindestens drei Wochen die Widerstandsfähigkeit gegenüber Müdigkeit um 73 % erhöhen. Damit ist es besonders interessant in Phasen, in denen dein Körper mehr Energie benötigt.

5. Stress … direkt ins Herz

Stress erhöht das Risiko für Bluthochdruck, einen häufigen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch wenn Stress nicht unmittelbar Bluthochdruck verursacht, kann er die Konzentration von Katecholaminen, Cortisol, Vasopressin, Endorphinen und Aldosteron erhöhen – Hormonen, die mit einem Anstieg des Blutdrucks in Verbindung stehen.

Die Ergebnisse der INTERHEART-Studie zeigten, dass Personen, die von „anhaltendem Stress“ berichteten, ein höheres Risiko für einen Herzinfarkt hatten

Zusammenfassung

Um diesen Auswirkungen entgegenzuwirken, lohnt es sich, die Inhaltsstoffe von Reishi und Cordyceps näher zu betrachten. In diesen Vitalpilzen wurden Polysaccharide mit nachgewiesener blutfettsenkender, blutdrucksenkender und antithrombotischer Wirkung sowie weitere herzstärkende Substanzen identifiziert. Wenn du mehr über diese Vitalpilze erfahren möchtest, besuche den Bereich Reine Pilze auf unserer Website.

Wenn du weitere interessante Artikel wie diesen direkt per E-Mail erhalten möchtest, abonniere hier unseren Newsletter.

Literaturverzeichnis:

  • Akinobu Tsunoo et al, Meiji institute of Health Science. Cordyceps Sinensis: Its diverse effects on mammals in vitro and in vivo. Third International Symposium of the Mycological Society of Japan, 1995.
  • Anjum F, Razvi N, Yasin H, Ahmad A, Sherwani MK, Khan NR, Arshad S. Causes of migraine in Karachiites and its treatment from mushrooms. Int J Pharm 2012; 2(4):706-711.
  • Annika Rosengren et al. Association of psychosocial risk factors with risk of acute myocardial infarction in 11 119 cases and 13 648 controls from 52 countries (the INTERHEART study): case-control study. The Lancet 2004, Volume 364, Issue 9438, 11–17 September, 953-962.
  • Holm JE, Lamberty K, McSherry WC 2nd, Davis PA The stress response in headache sufferers: physiological and psychological reactivity. Headache 1997, Apr;37(4):221-7.
  • JH Koh, et al., Antifatigue and Anti-stress Effect of the Hot-Water Fraction from Mycelia of Cordyceps sinensis. Biol. Pharm. Bull 2003, 26 (5), 691–4.
  • Koh J. H, Suh H. J, Ahn T. Hot-water extract from mycelia of Cordyceps sinensis as a substitute for antibiotic growth promoters. Biotechnol Lett 2003a, 25:585–90.
  • Kulkarni S, O'Farrell I, Erasi M, Kochar MS. Stress and hypertension. WMJ. 1998 Dec;97(11):34-8.
  • Macpherson AJ, Marrinic MM, Harris N. The functions of mucosal T-cells in containing the indigenous commensal flora of the intestine. Cell Mol Life Sci 2002, 59:2088–96.
  • Nagano et al.. Reduction of depression and anxiety by 4 weeks Hericium erinaceus intake. Biomed Research 2010, 31, 231-237.
  • Neil Schneiderman, Gail Ironson, and Scott D. Siegel. STRESS AND HEALTH: Psychological, Behavioral, and Biological Determinants. 2008 Oct 16. Annu Rev Clin Psychol. Bruce S. McEwen, The Rockefeller University, New York, NY, and approved February 27, 2012.
  • Recognition and Alleviation of Distress in Laboratory Animals. National Research Council (US) Committee on Recognition and Alleviation of Distress in Laboratory Animals. Washington (DC): National Academies Press (US); 2008.
  • Sheldon Cohen, Denise Janicki-Deverts, William J. Doyle, Gregory E. Miller, Ellen Frank, Bruce S. Rabin, and Ronald B. Turner. PNAS April 17, 2012. Chronic stress, glucocorticoid receptor resistance, inflammation, and disease risk.
  • Shu-Ting Chang and John Buswell. Ganoderma lucidum (Curt.: Fr.) P. Karst. (Aphyllophoromycetideae)−A Mushrooming Medicinal Mushroom. Int J Medicinal Mushrooms 1999, v1.i2.30, 139-146. DOI: 10.1615/IntJMedMushrooms.
  • Su, C.Y., Shiao, M.S., and Wang, C.T., Predominant inhibition of ganodermic acid S on the thromboxane A2-dependent pathway in human platelets response to collagen, Biochim. Biophys. Acta, 1437, 223–234, 1999.
  • Suzanne C. Segerstrom and Gregory E. Miller, Psychological Stress and the Human Immune System: A Meta-Analytic Study of 30 Years of Inquiry, Psychol Bull. Author manuscript; available in PMC Feb 7, 2006.
  • Tsuno A, Taketomo N, Hiroyuki I. Healthful composition obtained from the hot water extract of Cordyceps sinensis mycelia. J Lab Clin Med 1995, 8:134–7.
  • Yi Liu, Jihui Wang. The Chemical Constituents and Pharmacological Actions of Cordyceps sinensis. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine.
  • Zimmerman RS1, Frohlich ED. Stress and hypertension. J Hypertens Suppl. 1990 Sep;8(4):S103-7.